Mantras und der innere Frieden

OM Namah Sivaya

OM Narayanaya

OM Shanti

Dies sind eine der wenigen Mantras die mir in Kanada begegnet sind. Klingen schön, aber naja – etwas kurios sind sie ja schon. Das Thema Mantra und der „Glauben“ an inneren Frieden war schon länger in meinen Ohren.

Der Innere Frieden und die Kommentare der Umwelt

Seit nun mehreren Jahren, versuche ich liebevoll negative Schlagzeilen, Zeitungen und News aus meinem Alltag zu verbannen. Ich weiss noch als ich mich dazu entschieden habe die Gratiszeitung des morgens (Name wird nicht genannt) aktiv wegzulassen und somit meinen Alltag statt mit negativ Schlagzeilen lieber mit etwas positivem zu starten. Z.b jemanden anzulächeln oder ein Gespräch mit einem unbekannten zu führen und so etwas aus der Welt mitzubekommen, die hier und jetzt passiert. Viele (vorallem mein Grosi) hielten mich und halten mich noch für „komisch“. Sätze wie, „Aber du musst doch wissen was in der Welt passiert“ und „Du musst doch mitsprechen können“. Naja, Grosis halt. =) Nun, wie man sieht – man glaubt es kaum-, ich lebe noch!! Aber mal ganz ehrlich, am Anfang war es schon komisch, nicht zu wissen über was alle Welt spricht, ich wusste nicht einmal während der WM wer gewonnen oder verlohren hat. Shame on me!

Zurück zum Thema.

Die Monate und Jahre vergingen. In der letzten Zeit las ich viele Bücher, in der mehr Zeit, die ich plötzlich hatte. Bewusst nahm ich mir die Zeit Bücher mit tiefgründigem Inhalt zu lesen, welcher mich weiterbringen sollte. Über „positiver Leben“, zu „wie öffne ich meine Chakras“, zu „verändern des eigenen Mindsets“ und so weiter. Alles Bücher, wie ich sie gerne liebevoll positive Hirnwäsche nenne. Solche die dich einmal so richtig durchschütteln und das ganze Weltbild etwas oder ganz fest verschieben und verändern und manchmal für komplette Verwirrung stiften. So hatte ich im Jahr 2017, ein Bücherwurm Jahr und habe richtig viele solche Bücher gelesen. Ob dies denn sinnvoll war oder nicht, lass ich mal dahin gestellt. =) Auf jedenfall hat es Wirkung hinterlassen. Empfehlenwert ist es sich einmal, und nicht nur in den Ferien, mit sich selbst auseinderzusetzten.

Letztes Jahr, im 2018 hatte ich das erste mal Kontakt mit einem Matra. Eines Tages hat sich nämlich ein Lied in meinen Kopf eingenistet. Eines das ich partout nicht mehr raus bekommen habe. Jedes mal wenn ich eine mühsame Begegnung, ein schwieriges Gespräch oder Nachrichten die ich nicht hören wollte, hatte, hat sich mein Unterbewusstsein ein Spiel daraus gemacht und das Lied gespielt. (Wer kennt den Film „Alles steht Kopf“? – Trippleend Gum…Wenn die Antwort nun NEIN ist, mach hier eine Pause mit lesen, schau dir den Film an und dann verstehst Du mich!)

An einem Abend in Kanada hatte ich während einer nächtlichen Backaction ein Gespräch über Mantras. Mich wunderte was es damit auf sich hat und es denn wirklich etwas bringen kann- sein Unterbewusstsein aktiv wegzulenken. Es stellte sich heraus, das die Person die mit mir backte – einen köstlichen Schokoladendessert übringes- ebenso ein solches Lied besass. Als es dann während dem TTC die Möglichkeit gab, ein persönliches Mantra zu bekommen war ich sehr interessiert und wollte unbedingt mehr darüber erfahren und ausprobieren. Nur war die Auswahl riesig!

So komme ich zum eigentlichen Thema. Lange Rede, kurzer Sinn. Jaja, so bin ich halt manchmal. Ein bisschen ein Plappermaul…

Was ist denn überhaupt ein Mantra?

Ich bin mir sicher, viele von euch haben schon einmal davon gehört. Stimmts?

Ein Mantra (Sanskrit: Lied oder Spruch) bezeichnet eine heilige Silbe, Vers oder Wort das im Klang und der Vibration im spirituellen schwingt. Jedes Mantra hat eine eigene Vibration und somit Energie. Wiederholt man es, vibriert diese Energie mit einem selbst und beginnt die Gedankenmuster zu durchbrechen. Die Energie manifesttiert sich so buchstäblich im Unterbewusstsein.

Es gibt verschiedene Ebene des Tones. Gesprochen und ungesprochen. Ungesprochen ist sehr viel kraftvoller. Niemand hat sich hingesetzt und ein Matra geschrieben, wie andere Lieder schreiben. Mantras sind Energien die immer im Universum existiert haben, man kann sie nicht kreieren oder zerstören. Hat man einst ein Mantra gewählt oder wurde es einem gegeben sollte man es nicht ändern.

Warum möchte ich das mit euch teilen?

Die die mich bereits kennen, wissen, einer meiner Lieblingssprüche ist“Nichts ist ohne Grund“. Das Thema Glauben und darauf zu vertrauen war für mich eine harte Knacknuss. Ich wollte nicht recht verstehen, wie dies funktioniert und vorallem an etwas zu glauben, das nicht wirklich existiert war für mich naja, unvollstädnig. Nichts desto trotz liess es mich nicht los und ich beschloss mich darauf einzulassen und mir ein solches Mantra geben zulassen. „Nütz’ts nüüt so schats nüüt“. Der besagte Tag kam und die Mantra Intitiation, welche wundervoll und inspirierend war, hat mich tief bewegt.

Seid diesem Tag wiederhole ich, sooft ich kann, in der Meditation, im Bus im Zug, beim Kochen, beim Schuhe binden, beim Zähneputzen, gerade jetzt mein Mantra. Welches ich habe, darf ich euch leider nicht verraten, denn das gehört mir ganz alleine. pssst!

Seit her durfte sich viel verändern, ich wurde innerlich ruhiger, kann mich besser konzentrieren und fühle mich tief verwurzelt und angekommen. Ich lasse fliessen und vertraue. Glaube. Aber nicht nur in mir hat es Veränderungen gegeben, denn auch um mich herum. Andere Menschen gesellen sich zu mir, den gemeinsamen Weg zu gehen. Begegnungen die wundervoll und kraftvoll zugleich sind. Ich spüre richtig wie ich von innen her Kraft schöpfe und diese nach aussen weitergeben kann. Das mag alles etwas unwirklich und spezielle für Dich klingen. Wenn du jedoch neugierig bist und etwas neues probieren möchtest –

Probiere es aus!

Lasse dich einmal von einem Satz, einem Lied oder, wenn du schon ein Mantra hast begleiten. Wiederhole es immer und immer wieder im Geiste. Teile es, und beim einatmen wiederholst du einen Teil und beim ausatmen der 2te. Hast du ein kurzes, wie z.b „OHM“ wieder hole es einfach zwei mal. Am Anfang wird es etwas schwieriger sein dich daran zu erinnern, jedoch irgendwann wir es automatisch sein. Versuche die Atmung ruhig werden zu lassen. Atme es richtig ein und aus. Lasse Dir Zeit dabei. Schliesse vielleicht sogar die Augen. Sei ganz bei Dir. Diese Momente gehören nur Dir. Endlich mal etwas, dass du nicht teilen musst. Vielleicht hilft Dir auch ein MALA, dies ist eine Kette aus Holz oder Steinperlen, dass du bei dir tragen kannst oder umhängen kannst. Die Perlen werden von Dir mit deinem Mantra gefüllt und begleiten Dich somit den ganzen Tag. Es ist auch wie eine kontinuierliche Erinnerung und dient somit als wundervolle Starthilfe.

Alles was wir einatmen sind wir.

Wie finde ich mein Mantra?

Bitte suche NICHT im Netzt danach. (!) Vieles wird dort verändern und entspricht dann vielleicht nicht mehr der ganzen Wahrheit. Das ist als würde man deinem Namen einen Buchstaben entfernen. Vielleicht klingt es noch ähnlich, aber hat mit dem eigentlichen Sinne nichts mehr zu tun. Suche nach Büchern, welche Mantra und deren Erklärung beeinhalten. Lasse sie einmal auf dich wirken. Probiere sie einmal aus. 1-2 Tage und entscheide danach. Versuche dich von deinem Mantra finden zu lassen und nicht umgekehrt

Stelle Dir folgende Fragen:

Gefällt es mir?

Lässt es sich gut aussprechen?

Bleibt es im Gedächtnis?

Kann ich mich mit dem Inhalt identifizieren?

Wenn ich es wiederhole, passiert etwas in mir? Kribbelt es mich, beginne ich zu lachen, weinen…?

Ich wünsche Dir von herzen eine Energievolle und Wunder gefüllte Zeit!

Bei Fragen bin ich gerne für Dich da,

Alles liebe Devaki

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