Die Reise 2018

Schon eine Weile habe ich mich nun damit beschäftigt, was ich hier in meinem ersten Blog schreiben möchte. Lustigerweise sind mir plötzlich spannende Blogs anderer begegnet. Solche die mich zum lachen aber auch zum weinen brachten.

Nun, lieber Leser. Herzlich Willkommen auf meiner Homepage uns somit auch auf der Reise meines Lebens.

Der Start ist immer etwas besonderes, etwas einzigartiges, etwas das nie mehr wiederkommt. Ich denke da an Events, Konzerte, Geburtstage. Nicht? 2018 war für mich in etwa so ein Jahr. Ein Jahr mit vielen Up’s and Down’s, Eines in der ich vieles Hinterfragte und neues wagte. Eigentlich begann alles in einer Nacht Anfangs 2018. 8 Stunden Brainstorming, 2 Flaschen Rotwein und rauchende Köpfe. Was und Wer bin ich? Habt ihr euch das auch schon einmal gefragt? Wozu das alles? Oder, warum genau jetzt so?

Genau solche und noch gefühlte 1000 Fragen mehr hatte ich in meinem Kopf und die mussten raus, wenigstens mal zu Papier. Gesagt, getan.

Das Jahr hat mir dann so einige Überraschungen beschert. Unteranderem ein Festivalsommer der Superlative. Dies, da ich Anfangs Juni und Juli durch intensive Erlebnisse feststellen durfte, das es an der Zeit war, etwas komplett neues zu wagen. Also habe ich Job und Wohnung gekündigt und mich auf ein erstes Abenteuer eingelassen. Nach einem sehr intensiven Festival und Konzertsommer; wohlbemerkt ich war nicht die Besucherin, sondern die die sich um die Besucher gekümmert hat, war mein Sparkonto sehr angenehm befüllt. Angedacht für 6 oder mehr Monate, um als erste Idee, um die ganze Welt zu Reisen. Geworden sind es 3, aber die hatten es in sich.

Ohne zu Wissen, was mich genau Erwartet, habe ich mich auf die Empfehlung meiner Yoga Lehrerin über Karma Yoga informiert. Arbeiten ohne Gegenleistung. Ok gut. Indien oder Nepal hatte ich im Kopf, verbindet man ja sofort mit Yoga. Die Suche nach einem Ort an dem ich 3 Monate bleiben durfte, stellte sich ohne TTC (Teachertrainingcourse) als etwas schwierig heraus. Endlich, bestätigte mir jemand meinen 3 Monatsaufenthalt! Ich juchzte laut vor mich hin. Was für eine Überraschung! NUR, beim Suchen des Ortes, welches meiner Vorstellung immer noch Indien war, schluckte ich leer.

Absender KANADA. Im Winter. Im Schnee. In Eiseskälte.

Absagen konnte ich ja nun nicht mehr. Also habe ich das Flugticket gebucht, die Winterkleider gepackt und los gings. Tschüss Schweiz, Tschüss liebe Freunde. Hallo Unbekanntes.

In Kanada angekommen, empfing mich nach über 24 Stunden Reise (mein Flug wurde umgebucht) ein liebevoller Ort und leckere Kekse.

Der Alltag im Ashram war intensiv. Der Winter still und kalt. Die Tage lang und die Müdigkeit gross. Und die Intensität mit 3 Frauen ein Zimmer zu teilen, sowie 3 mal umzuziehen, spreche ich nicht an=). Die Fragen die ich hatte, nahm ich natürlich alle mit und wollte sie beantwortet haben, dafür war ich ja auf der Reise. Nicht? Zu meinem Glück startete 2 Wochen nach meiner Ankunft ein neuer TTC. Tada, würde eine Freundin nun sagen.

Nach langem Überlegen, und dem etwas angehäuften Geld auf meinem Konto, entschied ich mich statt im Anschluss weiterzureisen, mich auf die Ausbildung vorzubereiten. Das was ich eigentlich wirklich wollte, mir aber nie zu getraut habe. Yoga, die Ruhe selbst. In die Tiefe gehen. Sport auf eine liebevolle Art und Weise zum Körper. Menschen begleiten sich mit sich selbst zu befassen und den Körper kennenzulernen. Verborgene Wünsche zu akzeptieren. Hört auf euch selber, die antworten sind alle schon da, aber wir müssen lernen sie zu hören und ehrlich zu sein. Das tat ich dann auch und manoman, dieser Monat war alles andere als leicht, aber wahnsinnig kraftvoll.

Kurz, die 3 Monate die ich erleben durfte, haben das was jetzt beginnt gestartet. Alles was ich gelernt habe, gebe ich weiter. Das auch Du, wenn du dies hier liest, dich genau auf einen Weg begeben kannst, denn du Dir vielleicht nicht gerade zutraust, aber du schon lange in Dir spürst. Vertraue darauf, einfach zu machen, zu probieren und zu sehen was passieren könnte.

Alles liebe eure Devaki

Ps. Das Logo wurde durch einen Freund in Kanada, mit dem ich den TTC durchlebt habe gestaltet. Ein Teil davon ist nun also immer dabei.


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